weitere Einladungen

Vorankündigung der nächsten Bundestagung

Die nächste Bundestagung findet vom 21. bis 24.10.2027 in Heiligengrabe statt. Weitere Informationen folgen.

 

Einladung der Informationsplattform für Frauen in der Forst- und Holzwirtschaft (InFoH)

vom 24. bis 27.02.2027 findet eine bundesweite Exkursion der Informationsplattform für Frauen in der Forst- und Holzwirtschaft (InFoH) statt. Informationen dazu finden sich hier.

 

Umfrage vom Verein zur Förderung der Land- und Forstarbeiter e. V.

Im Rahmen des Projekts „Frauen im öffentlichen Forst“ untersucht der Verein zur Förderung der Land- und Forstarbeiter e.V. die Beschäftigungs‑, Karriere‑ und Verbleibsituation von Frauen im öffentlichen Forst.

Für das Projekt ist der Verein auf unsere Unterstützung angewiesen und deshalb möchte ich Euch um die Weiterleitung einer anonymen Online-Befragung an die beschäftigten Frauen in eurem Zuständigkeitsbereich bitten.

Zur Online-Befragung geht’s hier entlang.

Die Befragung richtet sich an alle Frauen, die bei einem öffentlichen Forstbetrieb arbeiten und nimmt etwa 10–12 Minuten in Anspruch. Die Teilnahme ist freiwillig und anonym. Es werden keine personenbezogenen Daten erhoben.

Einladung 4. Mitgliederversammlung WOFO

Dear members of WOFO International,

we cordially invite you to the

WOFO´s 4th General Assembly
17th October, 2026, 10.00 a.m. (CET)

Online via Zoom

Please read the agenda here. Since this year’s annual WOFO conference took place in the spring, the General Assembly will be held online. The link is included in the agenda.

We look forward to seeing individual members as well as as many members from the national women’s associations on screen!

Best regards
Dagmar Karisch-Gierer (on behalf of the board)

 

Einladung Interforst


Die diesjährige Interforst findet vom 15. bis 18. Oktober 2026 in München statt. Am Sonntag, den 18.10.2026 finden auf dem Messegelände beim Eingang Ost gleich zwei Veranstaltungen von und mit uns Forstfrauen statt:

Die „WaldWirkstatt“ beginnt um 9:15 Uhr im Gästeempfang Eingang Ost mit dem Ziel, bestehende Netzwerke zu verbinden, Wissen zu teilen und Lösungen für die Herausforderungen von morgen zu entwickeln. Nach einem Zukunftsimpuls von Dr. Maleika Fischer stellen wir kurz unsere Netzwerke vor. Neben der recht jungen Initiative Forst und Holz (InfoH) auch die Forstfrauen in Österreich, in Deutschland und international. Anschließend werden in einer moderierten Ideenwerkstatt anhand von zentralen Zukunftsfragen gemeinsam Lösungen erarbeitet, wie die forstliche Arbeitswelt in Zukunft noch besser für alle werden kann und wie unsere Netzwerke noch besser einsetzbar sind.

Auf der Einladung sind alle Infos gut zusammengefasst gleich über den QR-Code anmelden.😊

Von 12 bis 13 Uhr gestalten Ulrike Riedl, Leonie Wagner, Maren Ammer und Ragnhildur Freysteinsdottir in der Halle B6 (befindet sich unmittelbar am Eingang Ost) die Fachveranstaltung „Zwischen Bäumen und Tradition: Frauen im Forstbereich“:

Ulrike Riedl beginnt mit der Entwicklung der Forstfrauen in Westdeutschland seit den 1960er Jahren (Wo kommen wir her? Wie sieht es heute aus? Wo wollen wir hin?), Leonie Wagner berichtet von den Ergebnissen des Fem2Forests-Projekts und Maren Ammer informiert zusammen mit Ragnhildur Freysteinsdottir über alles, was international geschieht.

Hier die offizielle Beschreibung unserer Vorträge:

Gegründet 1993 von Forststudentinnen aus Göttingen, kümmert sich der Verein „Frauen im Forstbereich e.V.“ um die Belange von Försterinnen, Forststudentinnen, Waldbesitzerinnen, Forstwirtinnen und allen, die in der Forst- und Holzbranche tätig sind. Zwischen 2020 und 2026 haben die Interreg-Projekte „Fem4Forest“ und „Fem2Forests“ erstmalig Daten zu Frauen im Forstbereich im Donauraum erhoben und Maßnahmen zu ihrer Förderung ermittelt. Eines der Ergebnisse war die Gründung der Dachorganisation „WOFO International“ im Jahr 2022 mit inzwischen über 1.000 Mitgliedern von vier Kontinenten. Der deutsche Verein ist eines der Gründungsmitglieder. Es werden die Vereine und Ergebnisse aus Fem2Forest vorgestellt.

 

Rückblick Forstfrauentagung

Exkursionsbericht für Freitag, 04.09.2026

Waldbau im Weinbauklima
– zwischen Muschelkalk und Buntsandstein –
Welche neuen Hoffnungsträger können klimabedingte Ausfälle ersetzen?

Forstamtsleiterin Marieke Plate / im Landratsamt Tauberbischhofsheim / Main-Tauber-Kreis in Baden-Württemberg und Revierleiterin Selina Utz / Revier Werbach / ca. 2400 ha / Kommunal- und Kleinstprivatwald (ca. 1000 Privatwaldbesitzende)

1. und 2. Exkursionspunkt: Aufforstung nach Borkenkäfer

Wir stehen vor einer 11 ha großen, aufgeforsteten Fläche, die im Herbst 2022 erste Anzeichen von Borkenkäfern in der Küstentanne am oberen Hang zeigte, 20 – 30 Stück wurden in einem ersten Arbeitsgang geräumt. Im Frühjahr 2023 waren plötzlich auch einige Douglasien rot und nach der weiteren Kontrolle wurden erst mal 3,7 ha Fläche geräumt, vom Oberhang bis zum Waldweg auf der Mitte des Hangs. Leider hat der Borkenkäfer den Weg übersprungen und auch den Unterhang befallen, so dass im Jahr 2024 auch dieser, unter schwierigen Bedingungen, wegen der unterhalb gelegenen Bundesstraße eingeschlagen wurde. Einige wenige Douglasien blieben stehen, es wurden aber zusätzlich an der Seite 3 Felder bislang unbefallene Bäume gefällt, um ein weiteres einwandern des Käfers auf angrenzende Bestände vorzubeugen.

Frühzeitig wurde die FVA ( Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt BW) beratend dazu geholt, da eine so schnelle Ausbreitung des Borkenkäfer-Befalls ungewöhnlich war.

Es zeigte sich, das 3 Borkenkäferarten hier gemeinsam arbeiteten (westl. Küstentannen-BK, der krummzähnige BK und der mittlere BK). Es entstand eine Schadfläche von ca. 10 ha, mit hauptsächlich Küstentanne und Douglasie im Alter von 60 – 70 Jahren, welche außerordentlich entnommen wurden.

Die Fläche wurde „sauber“ geräumt und sogar sämtliches Kronenmaterial (X-Holz) gehackt, da die Borkenkäfer auch in die kleinen Äste der Krone gingen. Anschließend wurden die Flächen mit verschiedenen Baumarten bepflanzt:

Eiche und dienende Hainbuche / Linde, Elsbeere, Speierling und Mehlbeere im Verband, sowie Lärche und Edelkastanie, bzw. kleinere Verbände mit Bergahorn und Edelkastanie oder Orientbuche und ein paar Fichten sowie Roteichen. Die Pflanzungen wurden fast alle mit dem Hohlspaten durchgeführt.

Da nur noch ein Forstwirt in dem Revier beschäftigt ist, wurden die Pflanzarbeiten durch Unternehmer ausgeführt. Das hat aufgrund von sehr guter Vorbereitung mit sehr detaillierten Pflanzplänen/Kartenmaterial und täglicher Kontrolle vor Ort zur großen Zufriedenheit aller Beteiligten funktioniert.

Leider zeigte sich, dass sogar die junge Naturverjüngung von Küstentanne und Douglasie von den Borkenkäfern befallen wurde, so dass die beiden Baumarten nicht mehr genutzt werden.

Da der Wilddruck auf der Fläche unter dem alten Jagdpächter sehr hoch war, mussten die Pflanzungen geschützt werden, dies geschah durch Wuchshüllen und / oder Zäunung.

Es wurden zum Großteil die Wuchshüllen von Tubex verwendet, trotz der bekannten Problematiken wie Entsorgung und generell Plastik im Wald. In Versuchen mit 14 verschiedenen Wuchshüllen, wurde keine zufriedenstellende Alternative gefunden. Zumal die Tubex aufgrund ihrer Bauart die einzige Wuchshülle ist, die auf Freiflächen in der Lage ist die Feuchtigkeit der Nacht innerhalb der Hülle zu halten.

Mit dem neuen Jagdpächter zeigen sich Verbesserungen. Es bleibt allerdings dabei, dass das Thema Jagd insgesamt schwierig bei den Kommunen zu platzieren ist.

3. Exkursionspunkt: Eichennaturverjüngung

Nun stehen wir in einem Eichen – „Luxusbereich“. Hier wurden 2025 1000 Fm 180 jährige Eiche und Buche, auf ca. 11 ha eingeschlagen. Buchennaturverjüngung war in einzelnen Bereichen schon da und wurde auch gelassen, die Eichennaturverjüngung kommt durch die Lichtstellung wie „Haare auf dem Hund“. Wir haben uns kaum getraut die Fläche zu betreten, da überall NV-Eiche stand.

Schießen – Essen – Genießen, lautet hier der Auftrag für den Jagdpächter, da kein Wildschutz geplant ist. Es gibt keinen Abschussplan, aber alle 3 Jahre ein Verbissgutachten, welches über die Fortführung des Pachtverhältnisses entscheidet. 2025 wurden alleine auf dieser Fläche 31 Stück Wild, hauptsächlich Rehwild geschossen.

Solch großen Eingriffe erfordern viel Kommunikation mit der Kommune und der Bevölkerung, waldbauliche Ziele müssen erklärt werden, da die Bestände schon sehr „gerupft“ aussehen.

Ein Grund für den großen Eingriff sind Klimaanpassungsmaßnahmen, wenn viele alte Bestände mit fast 200jähriger Eiche da sind, muss Initiative ergriffen werden, um auch Erfahrungen sammeln zu können, für die weitere Umwandlung von alten Beständen.

Waldentwicklungstypen können Hinweise geben für die Bestandesplanung, letztendlich muss aber die Realität entscheiden. Es gibt Hinweise, dass die Buche, auch wenn sie in der Naturverjüngung gut dasteht, mit den heißen, trockenen Sommern auf Buntsandstein nicht gut zurecht kommt und die Eiche auf Dauer bessere Chancen hat. Bonitäten verändern sich und alte Normalitäten lösen sich auf, damit auch die Bestandesbehandlung. Dies alles auch schneller, als wir Försterinnen Erfahrungen machen können. Selina Utz versucht durch blockweise Mischung mit Amberbaum, Taxus oder Schwarznuss ( je ca. 150 Stk) , Baumarten zur Risikominderung auszuprobieren, um „neue“ Erfahrungen machen zu können. „ Versuch macht klug!“ Biodiversiät ist wichtig und sollte auch bei der Beschaffung von Saat- oder Pflanzgut eine größere Rolle spielen.

Wir besuchen den Großprivatwald
des Fürstenhauses Löwenstein Wertheim Freudenberg
– Revier Kirchhof in Schollbrunnn im Spessart
beförstert durch die Boscor-Gruppe –

Revierleiter Esra Baumann – ausgebildeter Forstwirt und Forsttechniker

Die Boscor-Gruppe ist der größte Forstdienstleister in Deutschland und betreut ca. 50.000 ha Wald. Von den 30 Revieren innerhalb der Gruppe werden fünf von Frauen geleitet. Die Reviere sind zwischen 800 und 2000 ha groß. Insgesamt ist die Boscor-Gruppe Arbeitgeber für 220 festangestellte Personen. In der Verwaltung sind mehr als 50% der angestellten Personen Frauen.

Baumartenverteilung im Großprivatwald: 60 % Laubholz, und 40 % Nadelholz

32% Buche 14% Fichte 10% Douglasie 12% Kiefer

Größe des Privatwaldes: ca. 3000 ha, davon 50% der Fläche in Bayern und 50% in Baden-Württemberg

4. Exkursionspunkt: Jagdkonzept „Wald vor Wild“

Wir befinden uns auf ca. 300 Höhenmeter im Buntsandstein des Spessarts. Die jährliche Niederschlagsmenge liegt im Mittel bei 750 mm. Jährlicher Hiebssatz 28.000 fm, jährlicher Zuwachs 9 fm/ha

Der Vorrat pro Hektar wurde in den letzten Jahren auf 200 fm gesenkt, da der Zuwachs ganz bewusst auf die Verjüngung der zum Großteil einschichtigen Bestände gelenkt werden soll. Dies ist der ausdrückliche Wunsch des Eigentümers obwohl damit kurzfristig Verluste in Kauf genommen werden. Das Ziel ist über diesen Weg einen klimaangepassten Mischwald aufzubauen.

Über einen vierjährigen Einschlagsturnus auf allen Flächen wird versucht die möglichst maximale Baumartenmischung zu erreichen und zu erhalten. In der (Natur)Verjüngung befindet sich zum ganzen Teil flächig Weiß-Tanne, Eiche, Ess-Kastanie, Buche, Ahorn, Fichte und Douglasie.

Die vorher verpachtete Jagd wurde mit dem Generationswechsel des Eigentümers in Eigenregiejagd umgestellt. Dies heißt, die Boscor-Förster organisieren kostenlose Begehungsscheine, allerdings ist auch eine Strecke zwischen 20-28 Stück Rehwild pro 100 Hektar erwünscht. Die Förster kümmern sich um das Aufstellen der Hochsitze auf sogenannten „ Hallo-wach-Schneisen“ die möglichst in allen 4 Himmelsrichtungen nutzbar sind. Je 10 ha, steht ein Sitz. Die Schneisen werden im Juli gemulcht und eine rege Jagdtätigkeit in der Zeit danach wird erwartet. Für die 330 ha Wald, werden 5000 € fürs Mulchen ausgegeben.

Alles ist frei und es werden auch 6-8 Stück Rotwild auf den 330 ha geschossen.

Die Jagd ist in Bayern vom Landwirtschaftsministerium, auf Wunsch von Minister Aiwanger, ins Wirtschaftsministerium verlegt worden. ( Ein Schelm wer Böses dabei denkt.)

Das Ziel der Jagd in den fürstlichen Wäldern ist alleine ein „günstiges“ Verbissgutachten.

5. Exkursionspunkt: Frühzeitige Umwandlung eines Fichtenreinbestandes

Wir befinden uns zum Abschluss in einem ca. 60 jährigem Fichtenbestand.

Die Fragestellung vor einigen Jahren war hier: Wie die Monokultur Fichte mit ausschließlichem „Unterstand“ von Moosen und Steinpilzen in einen Mischbestand umwandeln? Der Vorrat belief sich auf über 300 fm/ha.

Der Einschlagsturnus von im Betrieb üblichen vier Jahren wurde hier auf zwei Jahre verdichtet mit einem Einschlagsvolumen von 25 fm/ha pro Eingriff hier, wurden damit deutliche Zuwachsverluste in Kauf genommen, da noch vor dem optimalen Zuwachs ein größerer Teil des Vorrates abgeschöpft wurde.

Im Ergebnis zeigt sich eine vitale Naturverjüngung mit Douglasie, Eiche, Weiß-Tanne und Buche. Die Frage warum sich in diesem Bestand so gut wie keine Fichte verjüngt musste offen bleiben.

Tanja Wohlers und Ute Hindorff

 

Neue Interviews

Welche feministischen Perspektiven auf den Wald existieren – und wie könnte ein feministischer Umgang mit Wald aussehen?

Für eine Projektarbeit im Rahmen ihres Designstudiums interviewte Malin Trepel von der Kunsthochschule Halle mehrere Forstfrauen. Ulrike Riedl, Dr. Kathrin Böhling, Annika Wilbers, Christiane Lorenz-Laubner und Johanna Kühne gaben verschiedene Antworten auf die Eingangs- und weitere Fragen.

Hier findet ihr die Interviews von Christiane Lorenz-Laubner und Annika Wilbers, sowie von Ulrike Riedl.

Und hier findet ihr die Interviews von Dr. Christine Katz, Johanna Kühne und Dr. Kathrin Böhling.

Inspiriert von den Interviews mit Forst-Akteurinnen, entstand eine Schnittschutzhose, die mit dynamischem Schnitt und elastischen Einsätzen eine unisex-Alternative zur männlich geprägten Norm darstellt.

Das Ergebnis der Projektarbeit wurde am 12. und 13.7. auf der Burg Giebichenstein in Halle zusammen mit anderen Projekten zum Thema Wald ausgestellt.

 

Termine 2025

  • 12.-13.07.2025 Kunstprojekt „Wald“ an der Kunsthochschule Burg Giebichenstein in Halle (Saale)
  • 09.08.2025 Exkursion ins Revier Kapellenfleck bei Braunlage im Harz
  • 4.-7.9.25 Bundestagung in Berlin
  • 07.10.2025 ab 19 Uhr Online-Stammtisch des Vereins
  • 10.-11.10.2025 WOFO Konferenz in Island (Infos zu WOFO)
  • Forstfrauenstammtisch jeden zweiten Mittwoch im Monat an der HAWK (Büsgenweg 1a) in Göttingen

nähere Infos auch unter Veranstaltungen

Ausblick:

    • 2026 WOFO Konferenz in Österreich
    • 2027 WOF0 Konferenz in Deutschland

Veranstaltungen 2025

Veranstaltungen in 2025

  • 12.-13.07.2025 Kunstprojekt „Wald“ an der Kunsthochschule Burg Giebichenstein in Halle (Saale)

EINLADUNG

Wie schon im letzten Newsletter angekündigt, findet am 12. und 13. Juli in Halle eine Ausstellung zum Thema Frauen, Wald und Design statt. Unsere Vorständin Christiane wird auf jeden Fall hinfahren und bietet an, wenn sinnvoll eine Mitfahrgemeinschaft zu bilden. Meldet euch bei Interesse gerne direkt bei ihr: vorstand1@forstfrauen.de

Hier die Einladung: Die Studierenden aus dem Projekt Studio Plenta der Kunsthochschule Burg Giebichenstein Halle laden herzlich zur Jahresausstellung am 12. und 13. Juli ein!

Wir zeigen die Ergebnisse unserer interdisziplinären Auseinandersetzung mit ökologischen, sozialen und gestalterischen Zukunftsfragen rund um den Wald, mit dem wir uns dieses Semester intensiv beschäftigt haben.

Studio Plenta ist ein experimentelles Designstudio, hervorgegangen aus dem Semesterprojekt Studio Cambio – Wald und Designstrategien. Der Name verweist auf den Plenterwald, ein naturnah bewirtschafteter Dauerwald, in dem Bäume unterschiedlicher Altersklassen und Arten auf engem Raum koexistieren. Inspiriert davon versteht sich das Studio als vielstimmige Plattform, die den Wald als gestalterischen Partner neu denkt. Studio Plenta nähert sich dem Wald nicht nur als Ressource, sondern als Beziehungsgeflecht – ökologisch, sozial und kulturell. Ihre Projekte hinterfragen gängige Nutzungslogiken, untersuchen ethische wie wirtschaftliche Spannungsfelder und setzen Design als Werkzeug ein, um den Wandel im Umgang mit dem Wald mitzugestalten.

In interdisziplinärem Austausch mit Expert*innen entwickelten wir fünf Studierenden der Studiengänge Industriedesign, Spiel- und Lerndesign und Industrial Design Projekte, die Vision und Wirklichkeit verschränken – von Recherche und Forschung zu ästhetisch wirksamen Entwürfen. Die Ausstellung präsentiert fünf Arbeiten zu folgenden Schwerpunkten:

  • Nachhaltiger Waldtourismus
  • Feministische Perspektiven in der Forstarbeit
  • Kulinarische Praxis und Wissensvermittlung
  • Care-Arbeit für Waldökosysteme

Neben dem Studio Plenta hat sich auch das zweite Studienjahr aus einer ähnlichen gestalterischen Perspektive, intensiv mit dem Wald befasst. In diesen Projekten liegt der Fokus auf:

  • Materialstudien mit Birkenrinde
  • Immersives Walderleben außerhalb des Waldes
  • Vermittlungskonzepte für Waldbesucher*innen
  • Science2Public Konzepte im Wald

Sie finden uns am Designcampus, Neuwerk 7 in Raum 212 (Villa-Anbau).

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Hier geht es zu Homepage der Kunsthochschule Burg Giebichenstein: Studio Plenta – Wald und Designstrategien – Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle

 

  • 09.08.2025 Exkursion ins Revier Kapellenfleck bei Braunlage im Harz

EINLADUNG

Am Samstag, den 09.08.25 lade ich Forstfrauen herzlich ein zu einer Exkursion in mein Revier Kapellenfleck bei Braunlage im Harz. Themen sind die Wiederbewaldung im Harz und das Kennenlernen unseres Netzwerks „Frauen im Forstbereich“.
Treffpunkt: 10.00 Uhr auf dem „Lambertzparkplatz“ in Braunlage, von dort Fahrt ins Revier.

Hier geht es zum Treffpunkt: Parkplatz – Google Maps

Mittags gibt es einen kleinen Imbiss, nachmittags wird die Exkursion je nach Interesse und Wetter fortgesetzt.

Ich bitte um verbindliche Anmeldung bis 31.07. unter vorstand1@forstfrauen.de mit der Angabe, ob mit PKW oder Busanfahrt und ob vegetarisch gewünscht ist. Verträgliche Hunde können mitgebracht werden.

Eure 1. Vorständin, Christiane Lorenz-Laubner

 

  • 4.-7.9.25 Bundestagung in Berlin

BUNDESFORSTFRAUENTAGUNG 2025

Wir laden herzlich ein zur Bundestagung 2025 vom 04. Bis 07. September nach Berlin!

Neben sicherlich spannenden Diskussionen zur urbanen Waldbewirtschaftung erwartet euch ein abwechslungsreiches Programm im Grunewald, auf der Pfaueninsel und am Wannsee.

Wir freuen uns auf euch!

Programm Bundestagung 2025

Teilnahmebedingungen 2025

Anmeldeformular 2025

Abrufformular für das Hotel 2025

PRESSEMITTEILUNG

Bundestagung Verein Frauen im Forstbereich e.V. vom 04. – 07. September 2025

Die diesjährige Bundestagung der Forstfrauen wird in Berlin – der waldreichsten Metropole Europas – stattfinden. Auch in unserer Hauptstadt muss der Wald eine Vielzahl von Herausforderungen meistern: wie geht die Forstpartie und die Bevölkerung damit um?  Ganz nebenbei bietet Berlin natürlich nicht nur forstlich Interessantes und Einzigartiges.

Folgendes Programm ist vorgesehen: Der Donnerstagabend gehört dem gegenseitigen Kennenlernen und ist erfahrungsgemäß immer schon für alle sehr spannend. Am Freitag geht es vormittags zum Thema „Quo vadis Hauptstadtwald?“ zu den Berliner Forsten.

Pfaueninsel, Nicolas A. Klöhn

Nach dem Mittagessen am Grunewaldturm führt Revierförsterin Hannah Riedel nachmittags durch ihr Revier Saubucht inklusive Open-Air-Ausstellung „Wald. Berlin. Klima“. Am Abend erwartet uns ein Frauen-Wald-Improtheater – Frauenkultur der besonderen Art. Die Mitgliederversammlung am Samstag liefert aktuelle Infos und kann erstmals auch online mitverfolgt werden. 

Der anschließende Expertenrundgang auf der Pfaueninsel mit Nicolas A. Klöhn und Prof. Dr. Michael Seiler ist nicht nur ein waldtechnisches, sondern auch kulturhistorisches Highlight.

 

Pfaueninsel, Nicolas A. Klöhn

Vor der Abreise am Sonntag steht noch die Besichtigung der Liebermann-Villa am Wannsee auf dem Programm. Weitere Informationen erhalten Sie auf unserer homepage unter www.forstfrauen.de

Alle interessierten Frauen sind herzlich eingeladen, an der Tagung teilzunehmen; eine Vereinsmitgliedschaft ist nicht erforderlich.

Ulrike Riedl

 

 

  • 10.-11.10.2025 WOFO Konferenz in Island

Infos zum diesjährigen WOFO-Treffen in Island

 

Die Tagung findet vom 10.-11.10.2025 in Reykjavik statt. Die Anreise und Übernachtung muss von jeder Mitgliedsfrau selbst organisiert werden.

Hier findet ihr Informationen zum Programm und zur Anmeldung: Conference_Iceland_October_2025

Hier findet ihr den Veranstaltungsort: Arion banki – Bílafjármögnun – Google Maps

  • Forstfrauenstammtisch jeden zweiten Mittwoch im Monat an der HAWK (Büsgenweg 1a) in Göttingen

Termine 2024

„Erfolgsstrategien für Frauen im Forstbereich!“

31.05., 07.06., 14.06. und 28.06. jeweils von 16:00-19:30 Uhr Onlineseminar – nur für Mitgliedsfrauen
Anmeldeschluss ist am 30.04.2024

21.6. 15 Uhr KWF Tagung in Schwarzenborn, Hessen

Unser Beitrag: Frauen im Forst – Herausforderungen Gestern-Heute-Morgen
Darüber wollen wir am 21.6. ab 15 Uhr in der Zukunftswerkstatt der 18. KWF Tagung (am Eingang West) diskutieren.

9.7.24 Online Stammtisch

auch für Nicht-Mitgliedsfrauen – 19 Uhr

5.- 8.9. Bundestagung in Gelsenkirchen

Siehe eigener Beitrag – auch für Nicht-Mitgliedsfrauen

19.9.19 Uhr Forstfrauenstammtisch in Fulda

auch für Nicht-Mitgliedsfrauen – 19 Uhr im Stadtgasthof Drei Linden in Fulda

23.-25.10.: WOFO Konferenz Slowenien

2025 WOFO Konferenz in Island 11.-12.10.25

Es werden noch Intressentinen für eine Islandreise zur WOFO Tagung gesucht. Bei Intresse bitte hier melden.

2026 WOFO Konferenz in Österreich

Forstfrauentagung 2024

Die 38. Bundestagung von „Frauen im Forstbereich e.V.“ findet dieses Jahr vom 05. – 08.09.2024 in Gelsenkirchen in der Forststation statt.

Im Mittelpunkt des forstlichen Teils der Tagung steht eine Exkursion in den Industriewald Rheinelbe mit Organisatorin Barbara Darr und Oliver Balke. Dazu gehört auch der Besuch des Welterbes Zeche Zollverein mit Führung.

Außerdem steht die Mitgliederversammlung mit Neuwahlen an und eine Persönlichkeitsschulung mit Dr. Andrea Teutenberg.

Anmeldeformular FF Tagung 2024

Teilnahmebedingungen FF Tagung 2024

Einladung und Programm Forstfrauen Tagung 2024


Tagungsort Forststation Rheinelbe

Einladung und Programm

Der Verein „Frauen im Forstbereich e.V.“ lädt ein zu seiner
38. Bundestagung vom 05. – 08.09.2024 in der Forststation Rheinelbe in Gelsenkirchen. Neben Mitgliedsfrauen sind auch Interessentinnen und ganz besonders Studentinnen herzlich eingeladen.

Das Programm

Donnerstag, 05.09.2024
• Anreise

Freitag, 6.09.2023
• Exkursion in den Industriewald Rheinelbe mit Oliver Balke
• dazu passend Besuch des Welterbes Zeche Zollverein mit Führung
• Kennenlernen des Umweltbildungsstandortes Forststation Rheinelbe

Samstag, 7.09.2023
• Mitgliederversammlung, Wahlen, Vereinsarbeit
• Fortbildung mit Dr. Andrea Teutenberg: „Wie kann ich mir selbst die gesundheitsfördernde Wirkung des Waldes zunutze machen? – Wieso ist Waldbaden gesund, ich arbeite doch schon den ganzen Tag im Wald.“
• Abend in der Forststation

Sonntag, 08.09.2023
• Besuch des Landschaftsparks Duisburg