Einladung 4. Mitgliederversammlung WOFO

Dear members of WOFO International,

we cordially invite you to the

WOFO´s 4th General Assembly
17th October, 2026, 10.00 a.m. (CET)

Online via Zoom

Please read the agenda here. Since this year’s annual WOFO conference took place in the spring, the General Assembly will be held online. The link is included in the agenda.

We look forward to seeing individual members as well as as many members from the national women’s associations on screen!

Best regards
Dagmar Karisch-Gierer (on behalf of the board)

 

Einladung Interforst


Die diesjährige Interforst findet vom 15. bis 18. Oktober 2026 in München statt. Am Sonntag, den 18.10.2026 finden auf dem Messegelände beim Eingang Ost gleich zwei Veranstaltungen von und mit uns Forstfrauen statt:

Die „WaldWirkstatt“ beginnt um 9:15 Uhr im Gästeempfang Eingang Ost mit dem Ziel, bestehende Netzwerke zu verbinden, Wissen zu teilen und Lösungen für die Herausforderungen von morgen zu entwickeln. Nach einem Zukunftsimpuls von Dr. Maleika Fischer stellen wir kurz unsere Netzwerke vor. Neben der recht jungen Initiative Forst und Holz (InfoH) auch die Forstfrauen in Österreich, in Deutschland und international. Anschließend werden in einer moderierten Ideenwerkstatt anhand von zentralen Zukunftsfragen gemeinsam Lösungen erarbeitet, wie die forstliche Arbeitswelt in Zukunft noch besser für alle werden kann und wie unsere Netzwerke noch besser einsetzbar sind.

Auf der Einladung sind alle Infos gut zusammengefasst gleich über den QR-Code anmelden.😊

Von 12 bis 13 Uhr gestalten Ulrike Riedl, Leonie Wagner, Maren Ammer und Ragnhildur Freysteinsdottir in der Halle B6 (befindet sich unmittelbar am Eingang Ost) die Fachveranstaltung „Zwischen Bäumen und Tradition: Frauen im Forstbereich“:

Ulrike Riedl beginnt mit der Entwicklung der Forstfrauen in Westdeutschland seit den 1960er Jahren (Wo kommen wir her? Wie sieht es heute aus? Wo wollen wir hin?), Leonie Wagner berichtet von den Ergebnissen des Fem2Forests-Projekts und Maren Ammer informiert zusammen mit Ragnhildur Freysteinsdottir über alles, was international geschieht.

Hier die offizielle Beschreibung unserer Vorträge:

Gegründet 1993 von Forststudentinnen aus Göttingen, kümmert sich der Verein „Frauen im Forstbereich e.V.“ um die Belange von Försterinnen, Forststudentinnen, Waldbesitzerinnen, Forstwirtinnen und allen, die in der Forst- und Holzbranche tätig sind. Zwischen 2020 und 2026 haben die Interreg-Projekte „Fem4Forest“ und „Fem2Forests“ erstmalig Daten zu Frauen im Forstbereich im Donauraum erhoben und Maßnahmen zu ihrer Förderung ermittelt. Eines der Ergebnisse war die Gründung der Dachorganisation „WOFO International“ im Jahr 2022 mit inzwischen über 1.000 Mitgliedern von vier Kontinenten. Der deutsche Verein ist eines der Gründungsmitglieder. Es werden die Vereine und Ergebnisse aus Fem2Forest vorgestellt.

 

Rückblick Forstfrauentagung

Exkursionsbericht für Freitag, 04.09.2026

Waldbau im Weinbauklima
– zwischen Muschelkalk und Buntsandstein –
Welche neuen Hoffnungsträger können klimabedingte Ausfälle ersetzen?

Forstamtsleiterin Marieke Plate / im Landratsamt Tauberbischhofsheim / Main-Tauber-Kreis in Baden-Württemberg und Revierleiterin Selina Utz / Revier Werbach / ca. 2400 ha / Kommunal- und Kleinstprivatwald (ca. 1000 Privatwaldbesitzende)

1. und 2. Exkursionspunkt: Aufforstung nach Borkenkäfer

Wir stehen vor einer 11 ha großen, aufgeforsteten Fläche, die im Herbst 2022 erste Anzeichen von Borkenkäfern in der Küstentanne am oberen Hang zeigte, 20 – 30 Stück wurden in einem ersten Arbeitsgang geräumt. Im Frühjahr 2023 waren plötzlich auch einige Douglasien rot und nach der weiteren Kontrolle wurden erst mal 3,7 ha Fläche geräumt, vom Oberhang bis zum Waldweg auf der Mitte des Hangs. Leider hat der Borkenkäfer den Weg übersprungen und auch den Unterhang befallen, so dass im Jahr 2024 auch dieser, unter schwierigen Bedingungen, wegen der unterhalb gelegenen Bundesstraße eingeschlagen wurde. Einige wenige Douglasien blieben stehen, es wurden aber zusätzlich an der Seite 3 Felder bislang unbefallene Bäume gefällt, um ein weiteres einwandern des Käfers auf angrenzende Bestände vorzubeugen.

Frühzeitig wurde die FVA ( Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt BW) beratend dazu geholt, da eine so schnelle Ausbreitung des Borkenkäfer-Befalls ungewöhnlich war.

Es zeigte sich, das 3 Borkenkäferarten hier gemeinsam arbeiteten (westl. Küstentannen-BK, der krummzähnige BK und der mittlere BK). Es entstand eine Schadfläche von ca. 10 ha, mit hauptsächlich Küstentanne und Douglasie im Alter von 60 – 70 Jahren, welche außerordentlich entnommen wurden.

Die Fläche wurde „sauber“ geräumt und sogar sämtliches Kronenmaterial (X-Holz) gehackt, da die Borkenkäfer auch in die kleinen Äste der Krone gingen. Anschließend wurden die Flächen mit verschiedenen Baumarten bepflanzt:

Eiche und dienende Hainbuche / Linde, Elsbeere, Speierling und Mehlbeere im Verband, sowie Lärche und Edelkastanie, bzw. kleinere Verbände mit Bergahorn und Edelkastanie oder Orientbuche und ein paar Fichten sowie Roteichen. Die Pflanzungen wurden fast alle mit dem Hohlspaten durchgeführt.

Da nur noch ein Forstwirt in dem Revier beschäftigt ist, wurden die Pflanzarbeiten durch Unternehmer ausgeführt. Das hat aufgrund von sehr guter Vorbereitung mit sehr detaillierten Pflanzplänen/Kartenmaterial und täglicher Kontrolle vor Ort zur großen Zufriedenheit aller Beteiligten funktioniert.

Leider zeigte sich, dass sogar die junge Naturverjüngung von Küstentanne und Douglasie von den Borkenkäfern befallen wurde, so dass die beiden Baumarten nicht mehr genutzt werden.

Da der Wilddruck auf der Fläche unter dem alten Jagdpächter sehr hoch war, mussten die Pflanzungen geschützt werden, dies geschah durch Wuchshüllen und / oder Zäunung.

Es wurden zum Großteil die Wuchshüllen von Tubex verwendet, trotz der bekannten Problematiken wie Entsorgung und generell Plastik im Wald. In Versuchen mit 14 verschiedenen Wuchshüllen, wurde keine zufriedenstellende Alternative gefunden. Zumal die Tubex aufgrund ihrer Bauart die einzige Wuchshülle ist, die auf Freiflächen in der Lage ist die Feuchtigkeit der Nacht innerhalb der Hülle zu halten.

Mit dem neuen Jagdpächter zeigen sich Verbesserungen. Es bleibt allerdings dabei, dass das Thema Jagd insgesamt schwierig bei den Kommunen zu platzieren ist.

3. Exkursionspunkt: Eichennaturverjüngung

Nun stehen wir in einem Eichen – „Luxusbereich“. Hier wurden 2025 1000 Fm 180 jährige Eiche und Buche, auf ca. 11 ha eingeschlagen. Buchennaturverjüngung war in einzelnen Bereichen schon da und wurde auch gelassen, die Eichennaturverjüngung kommt durch die Lichtstellung wie „Haare auf dem Hund“. Wir haben uns kaum getraut die Fläche zu betreten, da überall NV-Eiche stand.

Schießen – Essen – Genießen, lautet hier der Auftrag für den Jagdpächter, da kein Wildschutz geplant ist. Es gibt keinen Abschussplan, aber alle 3 Jahre ein Verbissgutachten, welches über die Fortführung des Pachtverhältnisses entscheidet. 2025 wurden alleine auf dieser Fläche 31 Stück Wild, hauptsächlich Rehwild geschossen.

Solch großen Eingriffe erfordern viel Kommunikation mit der Kommune und der Bevölkerung, waldbauliche Ziele müssen erklärt werden, da die Bestände schon sehr „gerupft“ aussehen.

Ein Grund für den großen Eingriff sind Klimaanpassungsmaßnahmen, wenn viele alte Bestände mit fast 200jähriger Eiche da sind, muss Initiative ergriffen werden, um auch Erfahrungen sammeln zu können, für die weitere Umwandlung von alten Beständen.

Waldentwicklungstypen können Hinweise geben für die Bestandesplanung, letztendlich muss aber die Realität entscheiden. Es gibt Hinweise, dass die Buche, auch wenn sie in der Naturverjüngung gut dasteht, mit den heißen, trockenen Sommern auf Buntsandstein nicht gut zurecht kommt und die Eiche auf Dauer bessere Chancen hat. Bonitäten verändern sich und alte Normalitäten lösen sich auf, damit auch die Bestandesbehandlung. Dies alles auch schneller, als wir Försterinnen Erfahrungen machen können. Selina Utz versucht durch blockweise Mischung mit Amberbaum, Taxus oder Schwarznuss ( je ca. 150 Stk) , Baumarten zur Risikominderung auszuprobieren, um „neue“ Erfahrungen machen zu können. „ Versuch macht klug!“ Biodiversiät ist wichtig und sollte auch bei der Beschaffung von Saat- oder Pflanzgut eine größere Rolle spielen.

Wir besuchen den Großprivatwald
des Fürstenhauses Löwenstein Wertheim Freudenberg
– Revier Kirchhof in Schollbrunnn im Spessart
beförstert durch die Boscor-Gruppe –

Revierleiter Esra Baumann – ausgebildeter Forstwirt und Forsttechniker

Die Boscor-Gruppe ist der größte Forstdienstleister in Deutschland und betreut ca. 50.000 ha Wald. Von den 30 Revieren innerhalb der Gruppe werden fünf von Frauen geleitet. Die Reviere sind zwischen 800 und 2000 ha groß. Insgesamt ist die Boscor-Gruppe Arbeitgeber für 220 festangestellte Personen. In der Verwaltung sind mehr als 50% der angestellten Personen Frauen.

Baumartenverteilung im Großprivatwald: 60 % Laubholz, und 40 % Nadelholz

32% Buche 14% Fichte 10% Douglasie 12% Kiefer

Größe des Privatwaldes: ca. 3000 ha, davon 50% der Fläche in Bayern und 50% in Baden-Württemberg

4. Exkursionspunkt: Jagdkonzept „Wald vor Wild“

Wir befinden uns auf ca. 300 Höhenmeter im Buntsandstein des Spessarts. Die jährliche Niederschlagsmenge liegt im Mittel bei 750 mm. Jährlicher Hiebssatz 28.000 fm, jährlicher Zuwachs 9 fm/ha

Der Vorrat pro Hektar wurde in den letzten Jahren auf 200 fm gesenkt, da der Zuwachs ganz bewusst auf die Verjüngung der zum Großteil einschichtigen Bestände gelenkt werden soll. Dies ist der ausdrückliche Wunsch des Eigentümers obwohl damit kurzfristig Verluste in Kauf genommen werden. Das Ziel ist über diesen Weg einen klimaangepassten Mischwald aufzubauen.

Über einen vierjährigen Einschlagsturnus auf allen Flächen wird versucht die möglichst maximale Baumartenmischung zu erreichen und zu erhalten. In der (Natur)Verjüngung befindet sich zum ganzen Teil flächig Weiß-Tanne, Eiche, Ess-Kastanie, Buche, Ahorn, Fichte und Douglasie.

Die vorher verpachtete Jagd wurde mit dem Generationswechsel des Eigentümers in Eigenregiejagd umgestellt. Dies heißt, die Boscor-Förster organisieren kostenlose Begehungsscheine, allerdings ist auch eine Strecke zwischen 20-28 Stück Rehwild pro 100 Hektar erwünscht. Die Förster kümmern sich um das Aufstellen der Hochsitze auf sogenannten „ Hallo-wach-Schneisen“ die möglichst in allen 4 Himmelsrichtungen nutzbar sind. Je 10 ha, steht ein Sitz. Die Schneisen werden im Juli gemulcht und eine rege Jagdtätigkeit in der Zeit danach wird erwartet. Für die 330 ha Wald, werden 5000 € fürs Mulchen ausgegeben.

Alles ist frei und es werden auch 6-8 Stück Rotwild auf den 330 ha geschossen.

Die Jagd ist in Bayern vom Landwirtschaftsministerium, auf Wunsch von Minister Aiwanger, ins Wirtschaftsministerium verlegt worden. ( Ein Schelm wer Böses dabei denkt.)

Das Ziel der Jagd in den fürstlichen Wäldern ist alleine ein „günstiges“ Verbissgutachten.

5. Exkursionspunkt: Frühzeitige Umwandlung eines Fichtenreinbestandes

Wir befinden uns zum Abschluss in einem ca. 60 jährigem Fichtenbestand.

Die Fragestellung vor einigen Jahren war hier: Wie die Monokultur Fichte mit ausschließlichem „Unterstand“ von Moosen und Steinpilzen in einen Mischbestand umwandeln? Der Vorrat belief sich auf über 300 fm/ha.

Der Einschlagsturnus von im Betrieb üblichen vier Jahren wurde hier auf zwei Jahre verdichtet mit einem Einschlagsvolumen von 25 fm/ha pro Eingriff hier, wurden damit deutliche Zuwachsverluste in Kauf genommen, da noch vor dem optimalen Zuwachs ein größerer Teil des Vorrates abgeschöpft wurde.

Im Ergebnis zeigt sich eine vitale Naturverjüngung mit Douglasie, Eiche, Weiß-Tanne und Buche. Die Frage warum sich in diesem Bestand so gut wie keine Fichte verjüngt musste offen bleiben.

Tanja Wohlers und Ute Hindorff

 

Bericht über die 36. Bundesforstfrauentagung

Vom 22. bis 25.09.2022 fand in und um Heidelberg die 36. Bundesforstfrauentagung statt. Angereist sind 38 Forstfrauen aus dem ganzen Bundesgebiet.


Sie informierten sich über die besonderen Bedingungen der Forstwirtschaft im Rhein-Main-Gebiet. Der Wald des Forstamts im Rhein-Neckar-Kreis umfasst vier unterschiedliche Naturräume: das Rheintal, den Kraichgau, den Odenwald und die Bergstraße. Jedes Gebiet hat seine ganz eigenen Bedingungen und Herausforderungen. Eine detaillierte Bericht der Tagung findet sich hier.

Bericht zum2. Treffen der Brandenburger-Berliner-Forstfauen

Am 19.06.2021, genau ein Jahr nach unserem ersten Treffen, haben wir uns zu einer Exkursion ins Revier von Monique Müller nach Sauen aufgemacht. Maria Dennert hat dies organisiert. Vielen herzlichen Dank dafür.

Sauen ist ein kleiner Ort, malerisch gelegen, südlich von Fürstenwalde/Spree im Scharmützelseegebiet. August Bier, Chirurg, hat hier Anfang des 20. Jahrhunderts gewirkt. Er verfolgte die Idee, den Wald als Organismus zu betrachten. Diesen in einen guten Zustand gebracht, durch Bodenverbesserung und Vielfalt in den sich gegenseitig unterstützenden Elementen (u.a. Baumarten), dann, so die Idee, ist der Organismus gut aufgestellt, um auf äußere Einflüsse verschiedenster Art reagieren zu können. Seine Nachkommen verfolgen diese Idee in der Stiftung „August Bier“ weiter. Revierförsterin Monique Müller ist DIE umsetzende Kraft dabei. Kompetent und souverän führte sie uns durch den Tag.

Wir waren 6 Frauen, die sie am 19. Juni besuchten. Es war ein heißer, sonniger Tag. Monique sorgte für unser leibliches Wohl mit Wasser, Melone und Wildbratwürstchen und erzählte uns viel Wissenswertes zur Person August Bier, der Stiftung, der waldbaulichen Umsetzung am Anfang und, für uns ganz besonders interessant, aktuell. Wir besuchten die Grabstätte und gingen dann in den Wald, um an Ort und Stelle waldbauliches Geschick in Zeiten des Klimawandels zu diskutieren. Am Ende hat Monique uns eingeladen, bei ihr zu jagen. Es wurden die Infos festgehalten, ob Frau einen oder mehrere Stöber- oder Schweißhunde dazu mitbringt… . Wer also aus dem Netzwerk Lust hat, auch in diesen Verteiler aufgenommen zu werden, der melde sich.

Es gab, wie Frau sieht, einen regen Austausch zu Waldbau, Netzwerken, Jagd, die eigene Arbeit und vieles mehr. Am Ende haben wir für uns festgestellt, dass Exkursionen nur mit Frauen einfach anders sind. Wie und warum anders, das könnt ihr alle gerne selber erleben beim nächsten Mal. Denn das war auch klar. Wir wollen noch einmal zu Monique in den Wald. Es war ein erfüllter Tag, allen gefiel es ausgesprochen gut. Vielen herzlichen Dank an Monique dafür.

 

Bericht zur internationalen Online-Tagung „Wald in Frauenhänden“

Bei der bestens organisierten internationalen Online-Tagung „Wald in Frauenhänden“ waren bis zu 680 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus der ganzen Welt am Bildschirm versammelt. Das Bundesforschungszentrum für Wald (BFW) hat diese Konferenz gemeinsam mit den Forstfrauen, der International Union of Forest Research Organizations (IUFRO) und der International Forestry Students’ Association (IFSA) im Auftrag des Ministeriums für Landwirtschaft, Regionen und Tourismus und des österreichischen Walddialogs organisiert. An dieser Stelle gebe ich nur kurz meine Eindrücke wieder, es wird seitens der Veranstalterinnen noch Ergebnisberichte geben.

1. Tag
Nach der Begrüßung durch die österreichische Landwirtschaftsministerin Elisabeth Köstinger waren weitere herausragende Namen von Vortragenden unter anderem

  • Gun Lidestav, Professorin aus Schweden und UFRO Task-Force-Koordinatorin “Gender Equality in Forestry”,
  • Alina Lehikoinen, Präsidentin der „IFSA =International Forestry Students Association“ und Studentin in Helsinki,
  • Beth Mc Neil, stellvertretende Ministerin für den kanadischen Forstdienst und nicht zuletzt
  • Renate Späth, Referentin im Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen, langjährige Vereinsfrau und ebenfalls Expertin für Gender in Forestry. Gemerkt habe ich mir ihre Aussage, dass Gender seit 20 Jahren nicht viel besser geworden sei – ich hoffe, ich zitiere richtig.

Darüber hinaus gab es einige weitere AkteurInnen, die ich an dieser Stelle nicht alle aufzählen kann.

2. Tag
Auf dem „Markt der Möglichkeiten“ hat sich unser Verein mit einem englischsprachigen Poster präsentiert (Englisch, Deutsch). Vielen Dank an der Stelle an Nora Walbrun, die aufgrund der Vermittlung durch Bhavana Kaiser das Poster entworfen hat und an Julia Homann, Birgits Tochter, die den Text ins Englische übersetzt hat!

Ein wesentliches Ergebnis der Tagung ist, dass derzeit ein Schirmnetzwerk zur Vernetzung internationaler Forstfrauenorganisationen gegründet wird. Beteiligte Länder sind bereits Österreich, Norwegen, Island, Slovenien, Ukraine, Dänemark und Deutschland. Einige dieser Gruppen sind bereits durch das FEM4 Forest Projekt vernetzt, das wir im letzten Newsletter vorgestellt hatten. Neben eigenen Mentoring Programmen auf Landesebene, wie z.B. in Österreich oder im Bundesland Bayern, ist auch ein internationales „Buddy-System“ für junge Forstfrauen angedacht.

Die Österreicherinnen arbeiten gedanklich bereits an einer Fortsetzung: Sie möchten die Konferenzteile, die aufgrund des Online-Formats nicht stattfinden konnten (persönliches Networking, Exkursion, Besichtigung des Waldcampus), im kommenden Jahr nachholen und dazu befreundete Forstfrauen-Netzwerke einladen. Als möglicher Termin sind 2-3 Tage im Mai oder Juni 2022 angedacht.